Landhaus Severin*s, Morsum/Sylt

Das große Friesenhaus im Naturschutzgebiet, 1977 erbaut, beherbergte etliche Jahre das „Landhaus Nösse“, in dessen Restaurant Jörg Müller zwei Michelin-Sterne erkochte. 2003 wechselte es als „Hotel Morsum Kliff“ den Besitzer; 2014 erwarb die Bremer Zech-Gruppe das Objekt.

Die phantastisch ruhige Alleinlage mit grandiosem Blick übers Wattenmeer barg in der Planung auch große Herausforderungen: So sind im Naturschutzgebiet bauliche Veränderungen und räumliche Vergrößerungen nahezu ausgeschlossen. Das führte dazu, dass Christian Olufemi als planender Architekt bei Brumann Zimmer mit jeweils völlig unterschiedlichen Grundrissen und Geometrien vorfand: „Die Innenarchitektur hatte hier noch mehr als sonst die Aufgabe, über die Raumunterschiede hinweg eine verbindende Ästhetik zu schaffen.“

In den für heutige Verhältnisse vergleichsweise kleinen Bädern galt es, zeitgemäßen Sanitärkomfort und optische Großzügigkeit zu realisieren. Der neue Spa-Bereich im Souterrain ergänzt den Wellness-Faktor um Sauna und Dampfbad in Natursteinoberflächen mit treibgutartig ausgewaschenen Hölzern. Ein umlaufender Wandelgang erschließt den Zugang zu den benachbarten Bereichen und nutzt den begrenzten Raum besonders ökonomisch. Und schließlich wurde der auf bis zu 120 (Tages-)Gäste ausgelegten Innen- und Außengastronomie ein stilvolles Facelift verpasst: Das Café-Restaurant hat nicht nur eine große Tradition, sondern auf der „Gourmet-Insel“ auch großen Wettbewerb.

Das Interieurkonzept nimmt den Charakter der umgebenden Natur auf und löst die Grenzen von Innen und Außen. Sandfarben, die erdigen Rottöne des Morsum Kliffs, die Aqua-Palette von Watt und Wolken verbinden sich mit gekalkten Eichenböden, einzelnen Blüten und hingetupften, dunklen Kontrasten zu einem hellen, luftigen und edlen Gesamtkonzept: „Von der Philosophie ist das Landhaus Severin*s die etwas jüngere, relaxtere Alternative zum gediegenen *****S-Hotel Severin in Keitum – konzipiert beispielsweise als Rückzugsort für Paare oder kleine, exklusive Hochzeitsgesellschaften.“

Da die individuellen Grundrisse keine Standardisierbarkeit erlaubten, erforderten sie auch komplett individuelle Ausbau- und Einrichtungslösungen: Brumann Innenraumkonzepte realisierte diese in exzellenter Qualität und im geplanten Zeitrahmen.

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